Schon- und Jagdzeiten in der BRD nach Bundesländern

(Bremen)

Bremer Verordnung zur Änderung der Jagdzeiten vom 30. September 1977 (GVOBl, S. 315), zuletzt geändert durch Verordnung vom 20. Dezember 1988 (GVOBl. S. 339)

Aufgrund des § 23 des Bremischen Jagdgesetzes vom 14. Juli 1953 (SaBremR 792-a-1) in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Satz 3 des Bundesjagdgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. September 1976 (BGBl. I S. 2849) wird verordnet:

§ 1 Aufhebung von Jagdzeiten
(1) Abweichend von § 1 Abs. 1 der Verordnung über die Jagdzeiten vom 2. April 1977 (BGBl. I S. 531) werden die Jagdzeiten für folgende Wildarten aufgehoben; sie sind das ganze Jahr hindurch mit der Jagd zu verschonen: Dachs, Birkhahn, Reiherente, Tafelente und Knäkente. Bis zum 31. Januar 1984 sind das Rebhuhn und die Waldschnepfe mit der Jagd zu verschonen.
(2) Die Befugnis der Jagdbehörde, für einzelne Reviere zur Verhinderung von Störungen des biologischen Gleichgewichts oder sonstiger schwerer Schäden eine Jagd auf Tiere ohne Jagdzeit zuzulassen, bleibt unberührt.


§ 2 Verkürzung der Jagdzeiten
(1) Für folgende Wildarten werden die Jagdzeiten wie folgt verkürzt:
  1. Rehwild
    Kitze Jagdzeit vom 1. Sept. bis 31. Jan.
    Schmalrehe Jagdzeit vom 1. Sept. bis 31. Jan.
  2. Stein- und Baummarder Jagdzeit vom 1. Nov. bis 31. Jan.
  3. Iltis Jagdzeit vom 1. Sept. bis 31. Jan.
  4. Hermelin Jagdzeit vom 1. Sept. bis 31. Jan.

(2) Ab 1984 gilt die Jagdzeit für das Rebhuhn vom 1. September bis 30. November des jeweiligen Jahres.

§ 3 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über Jagd- und Schonzeiten vom 23.September 1970 (Brem. GBl. S. 124 - 792-a-8), geändert durch Verordnung vom 9. Juni 1971 (Brem. GBl. S. 166) außer Kraft.




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